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Produkte >>> Wirtschaftliche Nutzung unbrauchbarer Restflächen

Randbedingungen
Nahezu alle größeren Baumaßnahmen verursachen Eingriffe im Sinne des gültigen
Naturschutzrechts. Dies gilt z. B. für Verkehrsinfrastruktur wie Straßen-, Schienen-
und Wasserwege oder Flughäfen, aber auch für Bebauungspläne und größere
Einzelbaumaßnahmen. Sofern Eingriffe in Biotope nicht vermieden oder vermindert
werden können, sind sie nach § 19 BNatSchG auszugleichen oder zu ersetzen,
andernfalls ist ein Vorhaben nicht zulässig.

Noch wesentlich höher als bei der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung ist die Hürde,
wenn besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten durch ein
Vorhaben betroffen sind.
Hier greifen die Vorschriften des § 44 BNatSchG (vor 1.3.2010: § 42 BNatSchG).
Auch der Artenschutz kann für viele Vorhaben einschlägig sein.

Demnach ist ein Vorhaben nur zulässig, wenn geschützte Populationen nicht
erheblich beeinträchtigt werden, was insbesondere durch die Zerstörung bestehender
Lebensräume der Fall wäre. In der Regel kann dies nur erreicht werden, wenn die
geschützten Arten längere Zeit vor Beginn der (Bau-) Maßnahmen auf anderen Flächen
angesiedelt werden können. Man spricht hier von dauerhaftem ökologischen Funktionserhalt
Continuous Ecological Functionality --> CEF).
Eingreifer - wie Kommunen - sind daher immer auf der Suche nach Flächen, die
ökologisch aufgewertet werden können.
Gleichzeitig verfügen viele private und öffentliche Institutionen über eine
ganze Reihe von Flächen und Flächenteilen, die für betriebliche Zwecke nicht oder nicht mehr
benötigt werden. Soweit sinnvoll möglich, werden diese Immobilien häufig verkauft,
oft ist eine Veräußerung aber ausgeschlossen.


Erforderliche Tätigkeiten
Bei folgenden Schritten kann die G.i.V. Sie unterstützen:
  • Auswahl der Flächen
  • Optimierung der Flächenpflege
  • Vermarktung der Flächen
  • Sicherung der Flächen

Tätigkeiten der G.i.V.
Wenn Sie sich dafür interessieren, Flächen für Kompensations- oder CEF-Maßnahmen
zu gewinnen oder anzubieten, kann die G.i.V. Sie bei folgenden Schritten unterstützen:

  • Erstellen eines Anforderungsprofils (Lage, Größe und Zustand einer Fläche um aufwertbar zu sein)
  • Vorauswahl der im ersten Prüfschritt grundsätzlich geeigneten Flächen
  • Erfassen der Beschaffenheit der Flächen an Ort und Stelle
  • Beurteilung des Aufwertungspotenzials
  • Entwicklung von Grobkonzepten
  • Erstellen und Bewerten einer Nutzen-Kosten-Schätzung
  • Unterstützung bei der Beauftragung der Planungs- und Realisierungsleistungen
  • ökologische Baubegleitung, fachlich fundiert und an den Bauherreninteressen ausgerichtet
  • Prüfen und Gewährleisten eines Pflegeplans
  • Unterstützung beim Besitzübergang der Flächen
Weitere Informationen finden Sie in unserem
>>> PDF zum Download


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Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Produkten wünschen, nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf,
wir senden Ihnen gerne unverbindlich weitere Informationen zu.


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